Durch dem Finaleinzug bei der Berliner Meisterschaft stand fest, dass das u16 Team des Berliner SCs bei der Ostdeutschen Meisterschaft am 1./2. April in Magdeburg teilnehmen wird. Eine Regel setzt aber fest, dass Doppellizenzspieler, die auch in der JBBL antreten, nur dann teilnehmen dürfen, wenn sie in der JBBL zum jüngeren Jahrgang gehören. Dadurch konnte der BSC keinen einzigen Doppellizenzspieler mit nach Magdeburg mitnehmen. Außerdem fielen durch einen Austausch zwei weitere Spieler aus, sodass die Mannschaft mit acht Stammspielern und einem Aushilfsspieler aus der u14 bei der Ostdeutschen Meisterschaft antrat. Dies bedeutete aber nicht, dass das Team keine Chance hatte.


In der Vorrunde ging es zu erst gegen den Gastgeber USC Magdeburg. Der Gegner trat ausschließlich mit Spielern des Jahrgangs 2002 an und nutze das Turnier als Vorbereitung auf die JBBL-Qualifikation, die sie in wenigen Woche bestreiten will. Schnell fiel auf, dass der BSC körperlich überlegen war und nutze dies konsequent aus. Auf der Magdeburger Seite wurde zwar dagegengehalten, aber da wenige Treffer von außen ihr Ziel fanden lautete das Ergebnis am Ende 59:76 aus der Sicht vom Gastgeber.

Ohne lange Pause ging es im Anschluss gegen den Brandenburger Meister Wood Street Giants aus Fürstenwalde. Die Jungs vom BSC waren deutlich erschöpft vom ersten Spiel und kamen anfangs nicht mit dem Tempo vom Gegner klar, der sie viel, oft und vor allem schnell attackierte. So ging es mit einem vier-Punkte-Rückstand in die Kabine. Dort fand Coach Leo motivierende Worte woraufhin das Team in seine Erfolgsspur zurückfand. Nach einem deutlichen 3. Viertel (29:16) und einer guten Anfangsphase im Schlussabschnitt führten aber kleine Unkonzentriertheiten dazu, dass Fürstenwalde nochmal rankam. Am Ende hieß es 86:81 für den BSC und der 1. Platz in der Gruppe A war nicht mehr zu nehmen.


Am Abend suchte das Team sein Hotel auf und ruhte sich ein wenig aus. Zum Essen ging es ins benachbarte italienische Restaurant. Anschließend spielten die Jungs einige Runden ‚Werwolf‘ bevor sie müde ins Bett fielen.

Am Sonntag ging es dann im Halbfinale gegen den 2. Platz aus der Gruppe B: Mitteldeutscher Basketball Club aus Weißenfels –  Meister in Sachsen-Anhalt. Der Gewinner der Partie würde nicht nur ins Finale einziehen, sondern sich auch automatisch für die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren. Nach einer offene Partie zu Beginn bestimmte der MBC ab dem zweiten Viertel das Tempo und setzte sich zur Halbzeit mit sechs Punkten ab. Anschließend vergrößerte es seinen Vorsprung in jedem Viertel ein wenig, sodass sie am Ende verdient 78:62 gewannen. Es war vor allem die Foulbelastung (2x 5, 3x 3) die der Rotation schadete, aber man merkte den Spielern auch oft an, dass die Müdigkeit noch in den Knochen steckte. Außerdem kam der BSC mit der aggressiven Defense der Sachsen nicht gut zu Recht und verursachte dadurch mehrere Ballverluste, die der MBC immer mit Punkten bestrafte. Durch die Niederlage schied das Team aus dem Turnier aus.

Insgesamt war der Trainer aber sehr zufrieden mit der gesamten Leistung beim Turnier und auch sehr stolz über das bisher Erreichte. Die Spieler, leicht geknickt, freuten sich so weit gekommen zu sein und diese Erfahrungen gesammelt zu haben.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Eltern, die das Team begleitet und vor Ort angefeuert haben. Danke auch an unseren Abteilungsleiter Norbert, der sich das erste Spiel am Samstag angeguckt hatte und danke an den Verein für die finanzielle Unterstützung bei diesem Turnier!

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Ostdeutsche Meisterschaft u16: BSC scheidet im Halbfinale aus

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